10.01.2015 – Allure of the Seas (4)

Am letzten Tag unserer Kreuzfahrt nutzten wir die Zeit auf See um uns noch einmal schön auszuschlafen. Morgen wird es dann ja schon etwas zeitiger von Bord gehen, um kurz nach 8 Uhr morgens stehen unsere Koffer im Terminal bereit.

Diese haben wir heute früh nach dem Frühstück bei Johnny Rockets gepackt, vor allem Bianca ist bei dieser Tätigkeit immer gefragt. Davor durfte sich Leo aber noch auf dem kleinen Spielplatz direkt unter unserem Balkon austoben. Besonders das klettern und rutschen sorgten dafür, dass sie sich richtig austoben konnte, während ihre Eltern noch mit dem starken Seegang kämpften. Im Vergleich zum gestrigen Abend und der Nacht war es zwar schon wieder besser, direkt Seeleute werden wir wohl aber nicht mehr werden. Am Boardwalk durfte sich die kleine Maus dann noch eine Luftballonfigur aussuchen, die ein Magier kostenlos für die Kinder erstellte.

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Ein Schmetterling in ihren Lieblingsfarben sorgte natürlich für Begeisterung, auch wenn wir noch nicht so genau wissen, wie wir den nach Deutschland bringen sollen. Leona und Rainer beschäftigten im Anschluss, während des Kofferkampfes, mit der Show im Aqua-Theater, die bequem von unserem Balkon aus zu beobachten war. Es war eine Madagascar-Aqua-Show, in der Alex der Löwe, das Nilpferd und ein Eichhörnchen King Julien davon überzeugen mussten, das Wasser wieder aufzudrehen. Dies natürlich indem sie ihn mit Tanz oder ähnlichem belustigten. Eine nett gemachte Show, die besonders Leona gut gefiel.

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Danach entschieden wir uns für ein spätes Mittagessen in der bordeigenen Pizzeria. Diese liegt direkt an der Royal Promenade, nicht zu verwechseln mit dem Boardwalk, über dem unsere Balkonkabine liegt. Auf der Royal Promenade sind neben der Pizzeria auch allerlei Geschäfte, der Gästeservice, Starbucks und die Rising-Tide-Bar, die im 30 Minuten-Takt zwischen den Decks 5 und 8 auf und ab pendelt. Aber es finden auch viele Vorführungen statt, heute war dies ein Tanzkurs zu Michael Jacksons „Thriller“. Und als ob die Musik nicht schon schrecklich genug wäre, mussten sich auch noch einige Mitt-Vierzigerinnen in ihren Tanzküsten beweisen und die Hüften schwingen. Da konzentrierten wir uns doch lieber auf Leona, die nahe unserem Tisch einige der Tanzschritte mitmachte und im Vergleich zu den Mittelalter-Mädels dabei richtig süß aussah. Die anderen Passagiere sammelten sich bereits vor den Verkaufsständen für Uhren und Schmuck. Davon sind wir nach drei Kreuzfahrten geheilt und verzichten dankend auf die Schnäppchen des Tages.

Dann aber war es höchste Zeit für „Studio B“ auf Deck 4. Hier hatten wir vor Tagen ja schon unsere Schlittschuh-Künste gezeigt, heute waren die Profis dran. Da wir recht zeitig im Eis-Theater ankamen, hatten wir noch freie Wahl bei den Plätzen und bekamen drei Stück in Reihe eins, direkt am Eis. So nah dran, dass die Künstler später während der Vorführung sogar zum „High Five“ zu Leona kamen und direkt neben ihr (absichtlich) über die Bande krachten. Gut 45 Minuten dauerte eine Show, die uns durchaus begeistern konnte. Besonders der Gaststar, der Trapezkünste und Schlittschuhlaufen miteinander verband, gefiel uns. Die Show insgesamt war im Monopoly-Style aufgebaut, wobei die Figuren jeweils auf Feldern landeten, die für Attraktionen auf dem Schiff standen. Eine Rockbar, der Boardwalk usw. Und jeweils passend dazu gab es dann Tanzeinlagen.

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Danach ging es zurück Richtung Zimmer, es war zum einen Ausruhen, zum anderen die NFL Divisional Playoffs angesagt. New England und Baltimore spielten den Gegner der Partie Denver gegen Indianapolis aus, daher war Rainer natürlich höchst interessiert. Leider gewann am Ende Tom Brady mit den Patriots und die Broncos müssen (einen Sieg gegen die Colts vorausgesetzt) am nächsten Wochenende die schwierige Reise nach Foxborough antreten. Während des Spiels nahmen wir heute unser Abendessen zum ersten Mal nicht im Al á Carte Restaurant ein, sondern im Selbstbedienungsrestaurant „Windjammer“. Für Leo und uns ein bisschen entspannter, weil zwangloser aber natürlich auch nicht so kulinarisch interessant. Für Leona war aber ohnehin wieder das allerwichtigste beim Essen direkt am Eingang des Restaurants zu finden. Der Spender mit dem Handdesinfektionsmittel. Diese sind auf dem ganzen Schiff verteilt um einer Ausbreitung von Viren vorzubeugen. Unsere Tochter würde sich damit am liebsten den ganzen Tag die Hände desinfizieren. Ihre Tante wäre stolz auf sie…

Morgen früh werden wir die Allure verlassen und noch einmal ein Auto anmieten um einen letzten Tag in Fort Lauderdale zu verbringen, ehe es am Montag von Fort Lauderdale via Newark zurück nach München geht.

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Ein Gedanke zu „10.01.2015 – Allure of the Seas (4)“

  1. Vielen Dank für den tollen Bericht. Ende März machen wir die gleiche Kreuzfahrt mit unserer Enkeltochter und nach dem Lesen des Berichts hat sich unsere Vorfreude noch verdoppelt.
    Der Strand auf den Bahamas ist per Fuß zu erreichen oder?
    Bei unserem letzten Stop in Nassau waren wir zum Delfinschwimmen im Atlantis, diesmal wollten wir den Tag am Strand verbringen.
    Würde mich über eine Antwort freuen.

    Beate Pohl

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