07.01.2015 – St. Thomas

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Tag 4 unserer Kreuzfahrt führte uns tief in die östliche Karibik. Das heutige Ziel hieß Charlotte Amalie auf St. Thomas. Die Allure legte an einem eigens für sie angelegten Pier etwas von der Hauptstadt entfernt an. Da sich fast alle Passagiere gleichzeitig durch die Ausgänge quetschten, war es heute ein wenig chaotisch, doch wir erreichten den Wartepunkt für unseren Ausflug pünktlich.

Von dort aus ging es zu einem umgebauten F350 von Ford, der auf seiner Ladefläche 22 Sitzplätze vorzuweisen hatte, die –aufgrund der Witterung- erfreulicherweise mit einem Sonnendach ausgestattet waren. Denn bei knapp 30 Grad hätten wir die Fahrt nun nicht unbedingt in der prallen Sonne absolvieren wollen.

Die Tour begann mit einer Rundfahrt durch die Hauptstadt und dann weiter auf die Hügel der überraschend grünen Insel. Von dort aus hatten wir einige Möglichkeiten, Blicke über St. Thomas und die Nachbarinseln zu werfen. Wenig überraschend waren an jedem Aussichtspunkt verschiedene Souvenirstände und Möglichkeiten, kühle Getränke zu erwerben. Doch mit einem hatten die Einheimischen nicht gerechnet: Wir kauften bis auf eine Flasche Wasser für einen Dollar nichts! Das lag jetzt weniger daran, dass wir nichts ausgeben wollten, aber auf St. Thomas besteht das Souvenirangebot ausschließlich aus Schund. Selbst als wir am Ende der Tour noch einmal die Läden und Boutiquen am Hafen durchstöberten, wurden wir nur bedingt fündig. Bei „Del Sol“ kauften wir ein paar Haarklammern im Minnie-Mouse-Style für Leo, die bei UV-Einstrahlung die Farbe wechseln und glitzern, das war es dann aber auch.

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Zwischendurch führte uns die Tour noch nach Magens Bay, einem wunderschönen Strand mit weißem Sand, Palmen und glasklarem türkisen Meer. Der Strand gehört laut National Geographic zu den zehn schönsten Stränden der Welt. Ein typisches Postkarten-Motiv und ein Paradies auf Erden, das wir ausgiebig genossen, während wir im Sand buddelten oder im Meer badeten. Besonders Leo genoss es mit ihrer Gießkanne und ihrem Eimer „Matschepampe“ herzustellen. Dafür nahm sie unzählige Male den Weg vom Handtuch zur Brandung auf sich um danach den schweren Eimer zurück zu schleppen. Dafür entstand ein tolles Wasserloch mit Keksen für den Weihnachtsmann. Aber auch die Ausflüge zum plantschen ins Wasser gefielen ihr unglaublich gut. Sie versuchte schwimmen zu lernen, wir konnten uns dann aber darauf einigen, dass wir das noch einmal in Penzberg probieren. Also begnügte sie sich damit, im flach abfallenden, klaren Wasser zu hüpfen und zu plantschen. Da stört es noch nicht einmal wenn man den Mund voller Salzwasser hat, solange nur kein Hai vorbei kommt.

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Erst als die Sonne hinter den Hügeln verschwand, stiegen wir erst wieder in unser 22er-Taxi und machten uns auf zurück auf den Weg in Richtung Hafen. Auf dem Rückweg forderte die Sonne, das Wassertragen und die Temperatur ihr Tribut und Leo gönnte sich ein spätes Mittagsschläfchen. Gut, sie verpasste nicht wirklich etwas und die Glitzerhaarspangen kauften wir ja trotzdem.

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In unserem Zimmer angekommen, hüpften wir unter die Dusche und machten uns dann auf den Weg zum Abendessen, das wie jeden Tag aus drei ausgiebigen Gängen bestand, die wir uns schmecken ließen. Leo verzauberte alle Kellner und umliegenden Gäste in ihrem Anna und Elsa Glitzerkleid mit passender Sternchen-Krone.

Mit echter Prinzessinnen-Würde hat sie schon eine ganz wichtige Lektion gelernt. Wenn dich jemand Fremdes im Urlaub anlächelt und dir irgendeine Geschichte in einer unbekannten Sprache erzählt, immer Lächeln den Kopf leicht schief halten und Nicken. Er wird schon erzählen, dass man süß, eine Prinzessin oder hübsch ist.

Morgen steht der nächste Karibik-Hafen auf dem Programm, es geht nach Philipsburg auf Saint-Maarten.

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