01.01.2015 – Everglades NP

Nachdem wir gestern ausnahmsweise einmal miterlebt hatten, wie die Uhr von 23:59 auf 00:00 Uhr sprang, hatten wir uns heute früh etwas ausschlafen verdient. Vor allem, da das Programm des Tages doch durchaus entspannt war. Es begann mit einem Frühstück auf dem Zimmer, Leona genoss ihre Smacks in Milch, wir freuten uns über Oscar Mayers leckeren Schinken auf Toast und den überragenden O-Saft, den wir gestern gekauft hatten.

Dann ging es weiter in Richtung Süden und spätestens jetzt ließen wir die dunkleren Wolken hinter uns und erreichten den leicht bewölkten Himmel Süd-Floridas. Beim ersten Stopp kauften wir dann auch erstmal Sonnenmilch, denn die Sonne brannte schon ordentlich herunter.

Dieser erste Stopp war übrigens knapp außerhalb des Everglades Nationalparks an der Everglades Alligator Farm, die neben Alligatoren- und Schlangenshows (die wir links liegen ließen) auch Airboat-Touren anbot. Wir standen schon einmal in diesem Geschäft und wollten auf eine Tour gehen, doch damals begann es wie aus Kübeln zu schütten und wir mussten unverrichteter Dinge wieder gehen. Aber heute war es sonnig und knapp 30 Grad heiß, also ab auf’s Boot. Wir hatten Glück nicht mit einer Gruppe von indischen Nerv-Touris auf ein Boot eingeteilt zu werden, die hätten wir wohl nach und nach den Alligatoren zum Fraß vorgeworfen. Es ging also mit Franzosen, Spaniern und Amerikanern hinaus in die beeindruckende Landschaft der Everglades. Wir sahen einige Alligatoren und andere Tiere und machten einige 360-Drehungen des Guides mit. Alles in allem ein Riesen-Spaß für 21 $ pro Person, Leo war kostenlos dabei.

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Danach war unser Bedürfnis, Alligatoren und andere Tiere zu sehen noch nicht gestillt, also ging es für 10 $ pro Auto in den Everglades Nationalpark, auch hier waren wir schon einmal im strömenden Regen. Damals hatten wir einige „Gators“ extrem nah gesehen und auch diesmal hatten wir dieses Glück wieder. Einer lag so nahe am Weg, dass man sich auf ihn setzen und reiten hätte können … wenn man lebensmüde gewesen wäre, denn der war recht groß.

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Mit vielen schönen Eindrücken ging es anschließend zurück nach Florida City und zum Abkühlen in den Pool unseres Hotels.

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Es folgten ein typisch amerikanisches Abendessen in einem Bürger-Laden am Florida-Highway Nr. 1 und der Spielplatz des benachbarten Burger King, der im Gegensatz zu deutschen Spielplätzen sehr groß ausgefallen ist.

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Mittlerweile ist es draußen schon wieder dunkel und wir machen das, was die meisten Amerikaner heute machen: Wir schauen Sport, es stehen die Halbfinals im College Football an, zuerst die Oregon Ducks gegen die Florida State Seminoles und natürlich drücken wir den Ducks die Daumen, sonst schimpft die Tante Dani …

Morgen geht es tierisch weiter, ein kleiner Tierpark mit einem großen Angebot steht auf dem Programm.

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