25.12.2014 – Las Vegas (4) & Flug

Warum tut man sich Colorado als Nicht-Skifahrer im Winter freiwillig an, nachdem man gerade noch bei über 20 Grad in der kurzen Hose rumlaufen konnte? Unser Flug nach Denver hatte heute gleich zwei Gründe: Zum einen hatte Rainer noch eine Rechnung mit den Präsidentenköpfen des Mount Rushmore offen. Bei unserem letzten USA-Trip vor 4 Jahren mussten wir den geplanten Stopp auslassen, da über Nacht ein Eissturm über den Norden Colorados hereingebrochen war. Zum anderen gibt es in Denver zwei Sporttermine, die Rainer wahrnehmen möchte. Eishockey bei der Colorado Avalanche und Football bei seiner Lieblingsmannschaft, den Denver Broncos.

Doch bevor es für uns zum Flughafen ging, besichtigten wir noch kurz das letzte Hotel auf unserer Liste von innen. Das Luxor, das aus einer riesigen Pyramide mit ägyptischen Figuren besteht war wieder bequem mit der Magnetschwebebahn von unserem Hotel aus zu erreichen. Besonders die schrägen Wände im inneren des Hotels waren absolut sehenswert.

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Anschließend hieß es „Bye bye Las Vegas, hope we see you soon…“

Nach der Mietwagen-Rückgabe am Flughafen gaben wir das Gepäck ab. Da wir zusammen mit Biancas Brautkleid schon etwas Kleidung auf den Weg nach Deutschland geschickt haben, blieben wir auch heute wieder knapp unter der Gewichtsgrenze für Übergepäck. Mal sehen ob wir das auch beim Heimflug noch schaffen 😉

Leo war besonders von der Weihnachtsdeko des Flughafens begeistert. Wir konnten uns nicht an den „Ugly Christmas Sweater“ satt sehen. Die Amerikaner stehen einfach drauf, sich möglichst hässliche Weihnachtspullis anzuziehen. Einer hatte seinen sogar mit echten Christbaumkugeln geschmückt.

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Im Flieger mussten wir feststellen, dass der heutige Christmas Day wohl nicht zu den Hauptreisetagen in Amerika zählt, unser Flieger war fast leer.

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Und unser Super-Reise-Mausi? Die schaffte es noch bevor das Flugzeug die Reisehöhe erreicht hatte, die Augen zu schließen und einzuschlafen. Eine entspannte Viel-Fliegerin, das kennt man sonst nur vom Hell Franz.

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Nach einem entspannten Kurz-Flug von nur eineinhalb Stunden kündigte der Pilot einen turbulenten Landeanflug auf Denver an: „It’s gonna be a rough ride down“. Und da versprach er nicht zu viel, es gab wohl ein paar Schlaglöcher auf der Luftstraße, denn Rainer verschüttete bei einem Luftloch den halben O-Saft auf seiner Hose. Im Landeanflug gab es dann von der Stewardess auch nur eine Durchsage, dass man doch prüfen soll, ob der Gurt festgezogen und die Rückenlehne senkrecht ist, denn aufgrund der Turbulenzen würde sie nun nicht mehr den Kontrollgang unternehmen. Haben wir so nun auch noch nicht erlebt.

Die Landung war dann allerdings butterweich. Immerhin begrüßte uns Denver sehr freundlich, bereits auf dem Weg mit dem Shuttle-Zug zum Gepäckband begrüßte uns Bronocs-Quarterback Peyton Manning via Lautsprecher und wünschte „Happy Holidays“.

Weich war auch die Straße und noch dazu ziemlich weiß. Denn leider hat uns mal wieder ein Wintersturm erwischt. Schneefall, eisige Straßen und ein kalter Wind. Bevor es jedoch zur Autovermietung ging, mussten wir erst mal eine Zeitlang am Kofferband warten, da dieses den Geist aufgegeben hatte. Der freundliche Techniker ging aber auf Tauchstation und als wir endlich unsere Koffer hatten konnten wir uns auf den Weg zum Busshuttle für die Autovermietung machen.

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Der Bus kämpfte sich durch den Schneefall und nachdem Leo vor dem Gebäude der Autovermietung ihre erste Schneeballschlacht gegen Bianca gewonnen hatte, konnten wir Richtung Hotel starten. Die Fahrt dauert dann leider doppelt so lang wie geplant, die Autos die neben der Straße landeten brauchten aber wohl noch länger nach Hause. Wir kamen lieber etwas später aber dafür sicher an unserem Hotel in Fort Collins an.

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Rainer kämpfte sich nach dem Check-In noch durch den Schnee zum benachbarten Fast-Food-Restaurant Denny’s um seine Mädls mit Essen zu versorgen. Jetzt sind wir ziemlich geschafft und hoffen, dass die Straßen morgen frei sind und wir uns Richtung Mount Rushmore trauen können. Ansonsten bleiben wir einfach mal wieder einen Tag mehr in Denver, Sicherheit geht schließlich vor. Allerdings würde das Rainer schon ziemlich stinken …

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