25.12.2009 – Zion NP, Bryce Canyon

Nach einer sehr tollen Nacht im Bellagio, hieß es am ersten Weihnachtstag, der ja hier in den USA die größte Rolle bei den Feiertagen spielt, früh aufstehen. Erst einmal rein in die Luxusdusche im Bad das ungefähr so groß ist wie mein altes Kinderzimmer, noch schnell den Sonnenaufgang über dem Strip vom Zimmerfenster aus bestaunt, durch die Weihnachtslandschaft des Bellagios hindurch, das Auto vom Valet Parking abgeholt und schon konnte es losgehen zu unserem heutigen Ziel, das wir über einen kurzen Weg durch Arizona in Utah fanden.

Eigentlich dachten wir, dass hier landschaftlich nichts mehr den Grand Canyon toppen könnte, seit heute wissen wir es aber besser. Auf dem Tagesplan stand ein insgesamt zehnstündiger Ausflug zum Zion Nationalpark und Bryce Canyon. Und diese Tour können wir nur jedem empfehlen, vor allem wenn man zuerst den Zion NP durchfährt und so die Aussicht bergauf genießen kann. Besonders ist uns das geringe Touristenaufkommen zur Winterzeit entgegen gekommen, denn so konnten wir jederzeit mitten auf dem Weg anhalten um eins der circa 300 Fotos zu machen. Die Felswände hielten nach fast jeder Kurve eine Überraschung für uns bereit, von schneebedeckt im Schatten, riesigen Berghängen mit eingefrorenen Wasserfällen, bis feuerrot und in den faszinierendsten Formationen war alles geboten.

Die Fahrt dauert circa eine halbe Stunde, aber davon ist wirklich jede Meile sehenswert. Direkt im Anschluss ging es dann weiter Richtung Bryce Canyon und wir durften mal wieder fest stellen, dass die zahlreichen  Warnschilder mit den unterschiedlichsten Tieren nicht ganz abwegig sind, heute kreuzten ein Reh und eine Vogelfamile, die aussah wie weibliche Pfaue unseren Weg.

Die nächsten zwei Stunden konnten wir beobachten, wie die Landschaft immer winterlicher wurde, nicht umsonst fanden hier die Winterspiele 2002 in Salt Lake City statt. Am Eingang mussten wir dann allerdings feststellen, dass zur Zeit nur sehr wenig hier los ist, denn das Kassenhäuschen war gar nicht besetzt, man konnte also ohne 25 $ Gebühr durch fahren, allerdings waren auch die Straßen ab hier nur noch sehr schlecht geräumt. Daher fuhren wir auch nur die erste Aussichtsplattform „Sunset Point“ an. Von hier aus hatte man einen wunderbaren Überblick über den gesamten Canyon, der durch die roten Zinnen geprägt ist, die besonders schön durch den Kontrast zum weißen Schnee ausgesehen haben. Da wir von hier aus alles gesehen hatten beschlossen wir, die weiteren Plattformen nicht mehr an zu fahren, sondern nach Vegas zurück zu fahren, denn da es mittlerweile Mittags war, kam auch der kleine Hunger auf.

Dieser entwickelte sich dann aber zu einem eher größeren Problem, da es die streng gläubigen Mormonen, die in Utah vorherrschen, mit dem Weihnachtsfeiertag sehr genau nehmen, und alle Geschäfte und fast alle Tankstellen geschlossen hatten. Und so konnten wir nicht einmal einen Mc Donalds oder einen Pizza Hut aufspüren, um Geld für Essen los zu werden.

Gefunden haben wir dann ein Tony Romas an der Fremont Street, die dann auch einige beeindruckende Bilder an ihrer Decke lieferte. Morgen geht’s dann nach California, das Ziel heißt San Diego …

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