24.12.2009 – Grand Canyon

Heute hieß es früh aufstehen. Aber da wir beide eh um 5 Uhr wach waren, war es ein kleineres Problem. Kurz über den Fernseher im Hard Rock Hotel ausgecheckt, das Auto vom Valet Parking zurück bekommen und schon konnte es losgehen Richtung Grand Canyon. Dem Sonnenaufgang entgegen fuhren wir aus der schon wachen Stadt raus auf die Highways und los zum ersten Zwischenstopp. Denn um zum Grand Canyon zu gelangen, muss man über Hoover Dam. Nachdem uns die Security nach einem kurzen „Good Morning“ problemlos durchgewunken hat, hielten wir nach dem Staudamm auf einem der zwölf Touri-Parkplätze um noch schnell ein paar Fotos zu machen. Besonders beeindruckend ist die halbfertige Brücke die zukünftig über den Lake Mead führen wird. Aber auch der Staudamm an sich raubt einem schon den Atem. Direkt an unserem Parkplatz befand sich auch die Staatsgrenze zu Arizona inklusive einer Stunde Zeitverschiebung.

Bei Arizona hatten wir bislang immer Bilder von viel Sonne und weiter trockener Fläche vor uns, und genau diese Eindrücke herrschten auch auf den ersten Meilen vor, bis Rainer und ich uns nicht einigen konnten, ob auf dem weit entfernten Gipfel Schnee liegt oder es sich um weißes Gestein handelt. Kurze Zeit später war dann aber klar, dass es Schnee ist. Die Straßen sind zwar Gottseidank frei geblieben, alles andere wäre bei Sommerreifen und Heckantrieb kein Spaß gewesen, aber neben der Straße wurde die weiße Pracht immer deutlicher.

Nach einem kurzen Tankstopp auf der legendären Route 66 die parallel zu unserer Straße verlief, waren wir ohne Probleme nach knapp 5 Stunden  im Grand Canyon Nationalpark angekommen. Dass die Schilder, die auf freilaufende Tiere hinweisen dort nicht nur zum Spaß stehen, wurde uns aber erst beim Herausfahren klar, als die Ursache für einen Stau ein Hirsch auf der Straße war.

Zu diesem Zeitpunkt hatten wir die traumhafte Aussicht auf den Grand Canyon schon hinter uns, ein Blick, der 10 Stunden Fahrt durchaus wert war. Einen Blick wert waren aber auch die Füße einer Japanerin, die steckten nämlich in Flip-Flops, das bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt … die Rückfahrt verlief genau wie die Hinfahrt problemlos, lediglich ein kleiner Stau trennte uns dann noch vom Las Vegas Outlet Store in dem 4 Tommy Hilfiger-Obertteile und zwei Converse-Schuhe gekauft wurden, seltsamerweise alles für Damen.

Anschließend ging’s in den Verkehrshorror des Tages, Parkplatzsuche am Bellagio … am Ende ließen wir den Valet-Service für uns parken und enterten das Hotel, in dem wir nun zwei Nächte bleiben werden. Der Blick ins Zimmer war ein Traum, das Bad ist riesig. Noch besser ist aber der Blick des sauteuren “Lakeview”-Zimmers auf den Comer See mit den Fountains of Bellagio … die Musik hierzu kann man auf Kanal 22 einstellen und hat so das ganze Erlebnis auch vom Zimmer aus … aber seht selbst … morgen geht’s dann übrigens zum Zion National Park und zum Bryce Canyon … gute Nacht !!

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