22.12.2009 – Anreise

In Las Vegas ist mittlerweile der 23.12.2009 angebrochen, wir schaffen es allerdings erst jetzt, den Reisebericht für den gestrigen Tag zu schreiben, denn es war einfach zu viel gestern. Nach 27 Stunden, die wir wach verbracht haben, sind wir einfach nur noch ins Bett gefallen.
Alles begann mit einer ruhigen Anfahrt an den Flughafen München und einem stressfreien Boarding in die United Airlines-Maschine. Das war es dann aber auch schon mit “stressfrei”, denn kaum saßen wir im Flieger kamen auch schon die Mechaniker an Bord, es gab wohl ein Problem mit der Elektronik an Bord, die Lautsprecher im hinteren Flugzeugteil wollten nicht so richtig. Aber es ist natürlich interessant, wenn man mal sieht, wie so ein Flieger unter der Abdeckung aussieht. Interessant, aber nicht wirklich beruhigend, wenn man mit dem Teil über den “großen Teich” fliegen soll.

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Entgegen aller Befürchtungen verlief der Flug dann aber sehr ruhig und angenehm, durch die 1 1/2-stündige Wartezeit auf die Reperatur des Flugzeuges waren wir jedoch schon sehr spät dran und zitterten, ob wir unseren Anschlussflug nach Vegas pünktlich erreichen würden. Es sah lange Zeit gut aus, der Pilot gab ein wenig Gas und wir waren mit ca. 45 Minuten Verspätung in Washington D.C. gelandet. Dort auf dem Flughafen konnte man übrigens vom Blizzard und Schneechaos der letzten Tage nur sehr wenig sehen, ein bisschen Schnee lag schon, aber von Schneemassen war nichts zu erkennen. Wird wohl so gewesen sein wie in Norddeutschland, ein bisschen Schneefall und schon ist die Panik groß.

Also landeten wir sanft und rollten zum Gate … das war aber dummerweise durch unsere verspätete Ankunft belegt und da auch kein freies Gate vorhanden war, konnten wir nicht andocken und mussten 30 Minuten ausharren, bis wir endlich, nach mittlerweile fast 11 Stunden den Vogel verlassen konnten.

Als wir in der endlosen Schlange der Einreisechecks standen, verstrich auch die Zeit des Abfluges nach Vegas, die Abflugzeit um 4.54 Uhr Ortszeit war gekommen, als wir gerade die Zollabfertigung hinter uns hatten. Nur gut, dass die Änderungen bei United größer waren, als gedacht, denn auch die Maschine nach Las Vegas war verspätet, da kein Pilot zur Verfügung stand. Als sich dann einer fand, der gerade aus Chicago kam, waren wir auch schon an Bord, nachdem wir einmal über den kompletten Dulles-Airport gehetzt waren.

Wir hätten uns aber gar nicht so beeilen müssen, denn erneut gab es Probleme am Airport, diesmal war kein “Backpusher” da, also niemand, der das Flugzeug rückwärts aus der Parkposition geschoben hätte. Das dauerte wieder 30 Minuten ehe wir sanft abheben konnten. Anders als in München übrigens, als kurz nach dem Start ein Luftloch grüßte.

Bianca konnte auf dem Weg nach Vegas sogar ein wenig schlafen und wachte erst im Landeanflug wieder auf, als uns der ungewöhnlich starke Wind so richtig durchschüttelte. Aber egal, kurz darauf hieß es “Willkommen in Las Vegas” und als wir endlich die Koffer und den Mietwagen hatten, ging es zum Hard Rock Hotel und dann mit dem Taxi zum Strip, der in echt noch viel beeindruckender ist als auf den Bildern.

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Nach einem kurzen Spaziergang endete der Tag und nach 27 Stunden fielen wir todmüde ins weiche, große Bett.

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