02.01.2010 – SF / Monterey

Für unseren letzten Tag in San Francisco und damit auch an der Westküste hatten wir uns noch zwei Besichtigungspunkte mit dem Auto aufgehoben. Zuerst ging es zur Lombard Street, die kurvigste Straße der Welt. Eigentlich ist die Lombard Street eine sehr große Hauptstraße von San Francisco, zwischen zwei Querstraßen schlängelt sie sich aber zwischen Grünflächen hinab. Die Straße darf man nur von nach unten befahren und Schilder weisen darauf hin, dass dies auch nur einmal gemacht werden darf, die meisten Touristen laufen sie aber eh nur zu Fuß ab und so waren wir mit unserem Auto ein begehrtes Fotomotiv.

Unten hielten wir dann nur kurz an um auch noch ein paar Fotos zu machen ehe wir Richtung der Hauptsehenswürdigkeit von San Francisco weiterfuhren. Bereits vom Nebel eingehüllt wartete die Golden Gate Bridge auf uns. Da San Francisco eigentlich meistens von Nebel umgeben ist, war dies auch nicht sonderlich überraschend und das gehört nun mal dazu.

Direkt vor der Brücke ist zwar ein kleiner Touristenparkplatz, der im Sommer sicher aus allen Nähten platzt, wir ließen es uns allerdings nicht nehmen einmal über die Brücke und wieder zurück zu fahren. Die 6 $-Gebühr dafür konnten gerade noch so verschmerzen ;-).

Mit dem Verlassen der Brücke kehrten wir auch der Stadt den Rücken und fuhren über den Pacific Coast Highway Nr. 1 Richtung Pazifikküste und an dieser entlang. Von den größten Teilen der Strecke aus hat man einen atemberaubenden Blick auf die brechenden Wellen und den Stein- bzw. Sandstrand an dem sich die Surfer tummeln. Den Tipp aus dem Reiseführer, dass man am besten von Nord nach Süd auf dieser Straße fährt, können wir nur weiter geben, da man so nicht immer über die Straße laufen muss um schöne Fotos machen zu können.

Am Küstenort Monterey machten wir Mittagspause, hier liegt auch der Old Fisherman´s Wharf, das Vorbild für den Pier 39 in SF. Zahlreiche Touristenläden und Fischrestaurants warten dort auf einen und Rainer genoss frische frittierte Calamari. Die drei Stunden Waltour mit dem Schiff haben wir uns heute mal gespart, da wir dies ja schon auf Teneriffa erlebt haben, hier kann man aber wohl sogar Orcas, also einen „Free Willy“ beobachten. So ganz ohne Meeresbewohner mussten wir dann trotzdem nicht auskommen. Direkt neben dem Steg liegt ein Aussichtspunkt auf einen Haufen Steine auf dem sich die Seelöwen den Bauch in der Sonne wärmen.

Anschließend fuhren wir den 17-Mile-Drive entlang. Dies ist eine abgesperrte, kostenpflichtige Straße die direkt an der Küste entlang führt und mehrere Aussichtspunkte bietet. So kann man hier zum Beispiel eine einzelne Zypresse bestaunen die seit über 200 Jahren von den anderen Bäumen getrennt auf einem Steinhügel steht. Der schönste Ausblick war jedoch von einem Parkplatz aus, auf eine Robbenkolonie. Diese Tiere kennt man sonst nur aus dem Tierpark oder als Kuscheltier so ganz in freier Natur ist es halt doch noch mal etwas Besonderes.

Der nächste Weg führte uns dann schon zum Flughafen und der Rückgabe unseres Mietautos. Um 21.50 Uhr werden wir boarden um dieses Mal hoffentlich ohne große Verzögerungen nach Washington D. C. abheben zu können. Dort wartet dann mit der Ostküste und Kanada der zweite Teil unserer Reise auf uns.

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