11.01.2010 – Ottawa

Den heutigen Tag haben wir mit einem Frühstück in dem gleichen Restaurant begonnen, in dem wir gestern Abend gegessen hatten. Der erste Vorteil war erneut der unterirdische Zugang der in Montreal ja die meisten großen Gebäude miteinander verbindet und der zweite Vorteil war, dass hier die Croissants ähnlich gut sind wie in Frankreich. Denn Montreal ist nicht nur Teil des französischen Kanadas, hier wird fast ausschließlich französisch gesprochen. Die Angestellten in den Touri-Bereichen wie Hotels oder Restaurants sprechen zwar auch englisch aber sämtliche Straßenschilder, Hinweise oder auch das Fernsehprogramm sind ausschließlich auf Französisch gehalten und so war Bianca nicht böse als wir heute Morgen weiter Richtung Ottawa zogen und die alles endlich wieder auf Englisch angegeben war.

In Ottawa bezogen wir unser Hotel Lord Elgin, ein sehr altes vornehmes Hotel das nur wenige Meter von den Hauptsehenswürdigkeiten entfernt liegt. Von der Dame am Empfang mussten wir dann leider erfahren, dass die Mounties, die rote Patrouille vor dem Parlament nur im Frühling und Sommer die Zeremonie zum Schichtwechsel vollzieht und wir sie so wohl nicht zu Gesicht bekommen werden. Trotzdem machten wir uns auch heute wieder auf bei circa minus 13 Grad Kanada zu entdecken und die Mounties sehen wir schon mal wieder, es wird nicht das letzte Mal Kanada sein.

Ottawa ist die Hauptstadt von Kanada und somit war unser erster Fotostopp der Parliament Hill vor dem ein Brunnen mit immerwährendem Feuer installiert ist. Das sehr schöne Regierungsgebäude hat mittig einen Glockenturm der immer mal wieder Melodien spielt die ein bisschen an Big Ben erinnern. Rund um den Parliament Hill sind zahlreiche alte aber sehr detailreiche Gebäude mit grünen Dächern und Zinnen angeordnet sowie zahlreiche Denkmale.

Im Einkaufszentrum fanden wir dann auch ein paar Souvenirs für die in wenigen Wochen beginnenden olympischen Spielen im westlicher gelegenen Vancouver, wo uns unsere Reise leider nicht hinführt. Die Kanadier sind allerdings schon im Olympiafieber und überall wehen die Fahnen mit den fünf Ringen und den sehr netten Maskottchen.

Der nächste unvermeidliche Stopp führte uns zum Hard Rock Cafe Ottawa. Die erste nette Überraschung war, dass die Verkäuferin aus Deutschland war und die zweite Überraschung war das super Sortiment. Hier gab es einmal andere T-Shirts, Pins usw., die wir in den anderen Cafes bis dahin noch nicht gesehen hatten und so mussten wir uns zusammenreißen, nicht gleich noch mehr mitzunehmen, laut der Verkäuferin liegt das wohl daran dass dieses Cafe ein Franchise-Unternehmen ist und sie so eine etwas anderes und größere Auswahl zusammen stellen können.

Unser nächster Punkt war eigentlich mehr ein Zufallstreffer. Beim Vorbeigehen an einem weiteren sehr schönen alten Gebäude, das mit den riesigen olympischen Medaillen 2010 beklebt war, erkannten wir die Münz-Prägestätte von Kanada und entschieden uns für 5 $ pro Person an der Führung teil zu nehmen. Und diese Führung hat sich wirklich gelohnt, vor allem da wir mangels Andrang zu zweit eine Privatführung bekamen. So durften wir von einem Aussichtsgang aus auf die verschiedenen Stationen der Münzprägung schauen, während unten die Sonderprägungen für Kanada aus Gold und Silber aus den Barren oder meterlangen Platten erstellt wurden. Die Prägung der Münzen für den normalen Zahlungsverkehr findet zwar in Winnipeg statt aber auch schon die kleinere Prägestätte für die Sondermünzen war beeindruckend. Hier wurden auch die olympischen Medaillen hergestellt und zum Beispiel bei der Produktion der italienischen Lira ausgeholfen. Im unvermeidlichen Souvenirshop konnte man dann noch einen 12.5 kg schweren Goldbarren hochheben, der circa 500.000 Dollar wert ist und deshalb auch seinen eigenen Bewacher hat.

Nach einem kleinen Bummel durch das Einkaufszentrum zogen wir uns bis zum Abendessen ins Hotel zurück um uns wieder ein bisschen aufzuwärmen ehe wir noch einmal in der Umgebung des Hard Rock Cafes entlang der zahlreichen kleinen Cafes, Pubs und Restaurants spazieren werden.

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