10.01.2010 – Montreal

Heute war es also soweit, wir haben die USA in Richtung Kanada verlassen. Davor standen allerdings noch zwei Stopps auf dem Programm. Da die Strecke heute mit gut 500 Kilometern etwas länger war, sind wir schon sehr früh aufgestanden und haben uns zeitig auf den Weg gemacht. Daher war auch bereits um 11 Uhr der erste Zwischenhalt erreicht, mitten in Vermont in Waitsfield.

Rainer wollte unbedingt eine Kindheitserinnerung sehen, die es in Nordamerika und besonders auch in Vermont sehr oft gibt: Eine überdachte Brücke. Die Kindheitserinnerung kommt übrigens von irgendeinem schaurig-lustigen Gruselfilm, welchen da haben wir keine Ahnung. [Mittlerweile sind wir draufgekommen, es war „Beetlejuice“]. Also 14 Kilometer vom Highway weggefahren und kurz die Brücke fotografiert. Bei 6 Grad Fahrenheit aber aus dem Auto heraus, draußen war es einfach zu kalt. Eigentlich vollkommen unpassend für den nächsten Stopp, aber da mussten wir dann raus aus dem Auto, denn nun hieß es: Fabrikbesichtigung bei den Eiscreme-Fertigern von Ben & Jerrys. Dort wartete ein Frühstück in Form von einer heißen Schokolade und einer Kugel Eis auf uns, danach eine lustige halbstündige Führung zum Preis von 3 $ pro Person inklusive einer Kugel Eis am Ende.

Danach konnte uns aber endgültig nichts mehr aufhalten, es ging über die kanadische Grenze in Richtung Montreal. Einer problemlosen Grenzüberquerung folgte eine noch ca. 1 stündige Fahrt in die Olympiastadt von 1976 und unser erster Anlaufpunkt war das etwas außerhalb liegende Olympiastadion mit dem Turm, der das Dach hält. Eine interessante Konstruktion an der wir uns aber auch nicht ewig aufhielten, denn schließlich wollten wir ja noch das historische Zentrum der Stadt sehen, ehe es dunkel wird.

Also schnell zum Hotel … aber irgendwie wollte das Tom Tom-System eher von der Stadt weg als hinein … nach einem Umweg von ca. 6 Kilometern hatten wir dann jedoch schnell die Adresse berichtigt und zogen die Schleife zum Fairmont The Queen Elizabeth-Hotel, das wir dann auch problemlos fanden. Nach dem Check-in gingen wir durch die 12 km² große unterirdische Stadt zur Metro um in Richtung dem historischen Zentrum zu fahren.

Dort war es dann soweit, wir mussten hinaus in die Kälte, trotzten den ca. minus 12 Grad aber bravourös (vor allem Bianca trotzte ihrem Ruf als Frostbeule) und besichtigten den kompletten Bereich, der diese Besichtigung auch absolut wert ist, insbesondere die wunderschöne Basilika Notre-Dame de Montreal gefiel uns besonders, sowohl von außen mit den blauen Lichtern und weißen Engeln, als auch von innen mit dem goldenen Altar. Aber nicht nur das, wir wanderten auch bis zum Hotel zurück an der Oberfläche und genossen den Ausblick auf die Skyline.

Danach war es aber Zeit, die warmen Sachen auszuziehen und nur in Jeans und Pulli die „Underground City“ zu besuchen. Leider hatten die meisten Geschäfte am Sonntagabend nach 17 Uhr schon geschlossen … faule Franzosen, in Amerika hätte es das nicht gegeben … dennoch haben wir immerhin ein wunderbares Restaurant in Nähe des (unterirdisch gelegenen) Hauptbahnhofes gefunden, in dem wir auch verfolgen konnten, wie die Arizona Cardinals ihr Wild-Card Playoff gewannen … war ja klar, nachdem wir sie persönlich unterstützt hatten.

Am Ende des Tages genießen wir nun noch unser wunderschönes Hotelzimmer mit Blick auf die Cathédrale Marie- Reine du Monde und machen uns dann morgen auf den Weg ins gottlob wieder englischsprachige Ottawa. 

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