03.01.2010 – Washington D.C.

Die Westküste und damit auch die angenehm warmen Temperaturen liegen nun also hinter uns, in der Nacht vom zweiten auf den dritten Januar flogen wir von San Francisco aus nach Washington D.C.. Der Start war gut, auch der Flug war bis auf die turtelnden zufällig zusammensitzenden Leute hinter uns recht ruhig. Aufregend wurde es erst bei der Landung in Washington. Dort war nämlich erneut, wie schon bei der Landung in Las Vegas sehr starker Wind angesagt. Als wir nach viel Wackeln und viel Schlingern auf der Landebahn aufsetzten meldete sich der Pilot kurz mit den Worten „don’t try this at home, folks“ … um uns dann anschließend mitzuteilen, dass mal wieder kein Gate für uns zur Verfügung steht. Die 10 Minuten Wartezeit nahmen wir aber gerne in Kauf, Hauptsache der Vogel stand am Boden.

Nachdem wir das Gepäck hatten, folgte der Kälteschock nach einer Nacht mit wenig Schlaf, wir mussten nur ein paar Meter vom Terminal zum Busshuttle in Richtung Autovermietung gehen, diese waren aber der Horror pur. -8 Grad und starker Gegenwind machten die Strecke nicht unbedingt angenehm. Als wir dann unseren Ford-Allradwagen entgegengenommen hatten, ging’s in Richtung Hotel, mit dem wir richtig zufrieden sind. Hauptsächlich glücklich waren wir damit, dass wir unser Zimmer schon um 9 Uhr beziehen konnten und natürlich auch gleich unter die Dusche hüpften, bevor es auf eine eiskalte Besichtigungstour ging. Die ersten Stopps (Hard Rock Café, Weißes Haus, National Christmas Tree, Washington Monument) schafften wir noch zu Fuß, danach war der eiskalte Wind einfach zu stark. Der Verkäufer im HRC-Shop konnte sich übrigens an keinen kälteren Tag in den letzten Jahren erinnern. Man merkte auch, dass es eigentlich angenehm war, denn ohne Wind in der Sonne war es mit Mütze und Schal schon zu warm. Aber mit Wind …

Aber man muss sich nur zu helfen wissen und so stoppten wir unsere Fußgänger-Besichtigungstour und stiegen auf das Mietauto um, mit dem wir nun die verschiedenen Sehenswürdigkeiten anfuhren, kurz raus hüpften, Fotos schossen, um dann kurz danach wieder im warmen Auto zu sitzen. Dies hört sich einfach an, ist es aber nicht wirklich, denn während wir von den bisherigen Städten von Parkplätzen verwöhnt waren, so sehr ging dies in Washington in die Hose. Dort sind nämlich nahezu alle Parkplätze für Behinderte und Busse reserviert und diese sind auch nur schwer zu finden. Wir haben uns dann teilweise an den Straßenrand gestellt, teilweise auf die Busparkplätze, gestraft hat man uns nicht, wenn auch die Polizei das eine oder andere Mal recht böse schaute. Allgemein sind die Cops hier nicht sonderlich freundlich, ein Japaner, der versuchte, das weiße Haus auf der Straße und nicht auf dem Gehweg zu passieren, wäre beinahe erschossen worden.

Wir sind wohlauf und ohne Bedrohungen ausgekommen, dennoch aber extrem müde und daher liegen wir mit unseren Food-Mart-Einkäufen, die wir nahe dem Fed-Ex-Field der Washington Redskins besorgten, auch zum Abendessen im Bett und werden uns gleich aufs Ohr hauen, morgen geht es dann mit Baltimore und Atlantic City weiter.

Washington OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

2009/10, 2011, 2014/15 und 2017