19.01.2011 – Busch Gardens Tampa

Heute vollendeten wir den Bogen auf der Rundfahrt durch Florida und kehrten nach Tampa zurück. Dort hatten wir ja bereits zum Eishockey vorbei geschaut.

Unser Ziel war Busch Gardens. Ein Tier- und Vergnügungspark der der amerikanischen Brauerei Anheuser Busch gehört. Bei den Simpsons ist der Park übrigens als „Duff Gardens“ bekannt.

Bis zur Schließung um 18 Uhr, blieben uns 4 Stunden Zeit, den Park zu erkunden. Als erstes ging es für uns zur Bahnhofstation. Denn ein Großteil des Parks ist ein riesiger Bereich den man nicht zu Fuß erkunden darf. Dort leben wie in freier Natur Giraffen, Nashörner usw. zusammen. Die alte Lokomotive fuhr einmal am Rand der freien Fläche entlang und wir bekamen einen einmaligen Ausblick auf die Tiere, die teilweise recht nah an die Gleise herankamen.

Nach der vierzigminütigen Fahrt wollte Rainer unbedingt zum Raften. Wie auch zum Beispiel im EuropaPark konnte man sich in einen riesigen Schwimmreifen setzen und nassspritzen lassen. Heute war sogar Bianca mutig genug, mitzufahren und schlimm war es wirklich nicht. Gut, natürlich erwischte uns beide die erst beste Welle so richtig aber bei 28 Grad trocknet man auch schnell wieder. Viel schlimmer traf es die zwei Mädchen die uns gegenüber saßen. Denn als schon alle dachten, es wäre vorbei und wir fahren nur noch das Laufband zum Aufgang hoch, erwischten sie den letzten Wasserstrahl, der sie so richtig vollspritzte und pudelnass machte. Da uns die beiden mit ihrem Gehabe eh auf die Nerven gegangen sind, konnten wir uns so ein bisschen gehässiges Grinsen nicht verkneifen.

Danach eroberten wir den Park. Die Tiere sind hier nach Regionen wie Ägypten oder Kongo geordnet und jeder Bereich hat eine eigene Achterbahn die über den Köpfen der Parkbesucher hinweg fährt. Die Mischung ist super, auch wenn wir nicht die allergrößten Achterbahn-Fans sind. Mit Kindern kann man sich hier aber bestimmt den ganzen Tag lang amüsieren, vor allem da alle Fahrgeschäfte umsonst sind. Neben vielen Vögeln, Alligatoren und Wildtieren beeindruckten uns besonders die vielen pinken Flamingos. Flamingos gibt es auch im Tierpark Hellabrunn. Kurz dahinter folgt in München der Streichelzoo mit den Ziegen, die man füttern kann. Hier gab es fast dasselbe. Nur dass man hier Kängurus streicheln und füttern kann. Einfach unglaublich, wie nah man solchen exotischen Tieren hier kommen kann.

Anschließend ging es immer noch ein bisschen sprachlos weiter durch den Park. Wir besuchten Otter, Nilpferde, Wildkatzen und natürlich auch den König der Tiere. Das Löwengehege war wie die ganze Anlage sehr weitläufig und der ganze Zoo macht einen natürlicheren Eindruck als so mancher deutsche Zoo. Auch an Deko wurde hier nicht gespart. Das Löwenmännchen genoss die warme Sonne und hielt ein kleines Nickerchen und auch die zwei Weibchen machten einen recht entspannten Eindruck. Wir hatten trotzdem nichts dagegen, dass es kein Streichelzoo war.

Quasi im Laufschritt ging es zu einem kleinen Häuschen in der Nähe des Löwengeheges. Denn nach unserer Zugfahrt hatte Rainer Biancas Wunsch erhört und eine Tour gebucht. Für insgesamt 60 Euro nahmen wir an einer Safari-Tour mit Sonnenuntergang teil. Diese Tour war nur für Erwachsene. Und wie es sich in einem Vergnügungspark einer Brauerei gehört, wurde dort kostenlos Bier gereicht.

Also rein in auf die Ladefläche des Jeeps und los gings. Da es im Park allgemein weniger zuging und die Tour eine Stunde vor Schließung stattfand nahmen nur 12 Leute teil, was es recht angenehm machte. Das Tor öffnete sich und der Jeep fuhr auf die weite Fläche, die wir zuvor nur kurz mit dem Zug umrundet hatten. Plötzlich waren wir mitten drin in einem Zoogehege bzw. mitten drin in der Serengeti. Und schon kam eine Giraffe auf uns zugelaufen. Der Wagen stoppte, es gab eine kurze Sicherheitsanweisung und schon konnte es los gehen. Ungefähr 15 Minuten lang bekam jeder Teilnehmer so viele Salatblätter wie er wollte um die Giraffe zu füttern. Das werden wir beide sicherlich nie vergessen. Das Männchen war übrigens die einzige Giraffe die sich traute. Was wohl vorallem daran lag, dass es erst ein Jahr alt war und noch ein bisschen unbedarft. Die anderen Giraffen blieben lieber auf Abstand. Eine reichte uns aber auch. Wir konnten die Giraffe streicheln, füttern, lustige Fotos machen und lernten nebenbei noch etwas über die Tiere. Unglaublich schön…

Beim nächsten Stopp konnten wir noch eine Hirschart mit gedrehtem Geweih füttern. Was genau es war, wissen wir leider nicht und der englische Name sagte uns jetzt auch nicht viel. Egal hauptsache mal anfassen… Und auch die Giraffe kam schon wieder angelaufen, sehr frech der Kleine .

Anschließend gab es dann auch das Bier, dann durften aber keine Tiere mehr gefüttert werden, Sicherheitsvorschriften. Der Jeep fuhr dann noch einmal durch die komplette Anlage, wobei wir auch noch Nashörner mit Baby, Vögel, Zebras und noch mehr Wild sahen. Und das in Kombination mit Sonnenuntergang, schöner ging es nicht. Nach einer dreiviertel Stunde wurden wir wieder zum Ausgang gebracht und konnten nach einer kleinen Mahlzeit glücklich den Park verlassen. Für uns ist das der schönste Tierpark in dem wir je waren.

Morgen ist leider schon der letzte Tag unserer Flitterwochen. Tagsüber werden wir die Wale und Delphine im SeaLife in Orlando besuchen, ehe es abends in den Flieger Richtung Frankfurt geht. Von dort aus werden getrennte Wege gehen. Keine Sorge, es gibt nicht gleich wieder eine Scheidung. Rainer wird nur abgeholt um sich etwas andere Löwen in Osnabrück anzuschauen. Und Bianca freut sich von ihrer Mama, Schwester und ihrer kleinen Nichte in München abgeholt zu werden.

Daher kann es auch sein, dass es morgen keinen neuen Artikel gibt, sondern erst am Samstag oder Sonntag … mal sehen …

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