15.01.2011 – Coco Cay

Bevor der Bericht des Tages kommt … ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG, RALF !!

Sonne, Strand, Palmen, Meer und Entspannung , das alles verbindet man mit den Bahamas. Und all das haben  wir heute bekommen.

Nachdem Bianca gestern zuerst noch leicht unter Seekrankheit litt, konnten wir doch beide überraschend gut schlafen. Bei Bianca hatte eine kleine Tablette Wunder bewirkt. Während wir uns nachts an das Schaukeln gewöhnten, brachte uns das Schiff zum ersten Zwischenstopp. Unserer Reederei, Royal Carribean, gehört eine kleine Privatinsel der Bahamas-Gruppe: Coco Cay. Dort legt täglich mindestens ein Schiff an, und die Gäste können einen entspannten Tag auf der Insel verbringen.

Nach dem Aufstehen begannen wir den Tag aber erstmal mit einem extra ausgeschriebenen Champagner-Frühstück für alle Honeymoon-Gäste. Dazu gab es Speck, Kartoffeln, Eier und Toastbrot. Der perfekte Start also. Anschließend ging es auf Deck 1, wo das Shuttle-Schiff bereits auf uns wartete. Über erst dunkelblaues, dann türkises Wasser ging es zum Anlegesteg der kleinen Insel. Man kann sich das ganze am besten als kleines Dorf vorstellen. Zu Fuß konnte man die Insel so in 15 Minuten umrunden. Es gab einen Markt, auf dem man natürlich die üblichen Touristenandenken wie T-Shirts, Muscheln, Strohtaschen oder auch nützliches wie Batterien kaufen konnte, wir blieben jedoch auch heute wieder brav.

Vom Markt aus gelangte man zum Strand. Eine Seite der Insel war eher felsig, dort brachen sich die Wellen. Die vom Schiff abgewandte Seite bot weißen Sandstrand mit flachem türkisenem Wasser. Einfach traumhaft!!! Und für uns wurden einige Erinnerungen an unsere Hochzeitslocation wach. Mit unseren „Just Married“-Flip Flops hinterließen wir auf der ganzen Insel unsere Fußspuren, die auch die anderen Gäste  begeisterten ;-).

Um sich den Tag zu vertreiben, konnte man verschiedenen Aktivitäten nachgehen. Zum Beispiel Schnorcheln, Paragliding, ein Wasserpark mit Rutschen oder einfach nur in der Sonne liegen. Von zu Hause aus hatten wir uns bereits für Jetski-Fahren entschieden. Am Holzkiosk der für die Anmeldung vorgesehen war, bot man uns auch gleich an, bereits eine Stunde früher als gebucht zu fahren. Okay, dann immer rein damit.

Zuerst gab es das obligatorische Sicherheitsvideo mit den ersten Anweisungen. Anschließend erklärte uns unser Führer noch typische Zeichen für „Alles okay“ oder „Motor aus“. Ein bisschen wie beim Tauchen oder Biancas Tunnel-Flug im vergangenen Jahr in den Universal Studios. Wir hatten eine Gruppe von circa 10 Mann mit denen wir eine geführte Tour die Insel entlang machen sollten. Bianca haderte noch kurz ob sie sich nicht lieber bei Rainer als Beifahrerin hinten drauf setzen sollte, entschied sich dann aber doch für ein eigenes Gerät.

Nach einer kurzen Teststrecke, auf der wir uns alle mit dem Gerät vertraut machen konnten, fragte uns der Coach noch einmal ob wir alle sicher sind, dass wir den Jetski im Griff hätten, denn jetzt würde es anspruchsvoller werden. Bianca hatte sich das Ganze irgendwie anders vorgestellt. So ein bisschen in der Nähe des Sandes geradeaus fahren, nicht nass werden und gut ist es. Tja, leider falsch gedacht. Wir wurden von der Insel weg hinter das Schiff, also hinaus auf den Atlantik, geschickt, wobei immer einer nach dem anderen mit einer festen Nummer aufgerufen wurde. Und heute war besonders starker Seegang. So bekamen wir unentwegt volle Ladungen Salzwasser ins Gesicht und es war alles andere als leicht, gegen die Wellen anzukommen. Ein klitzekleines bisschen Respekt vor den PS des Jetskis und den hohen Wellen kam noch hinzu.

Dass sich keiner unserer Gruppe so richtig wohl fühlte, sah man an den Gesichtern. Unsere Anführer entschieden aufgrund des Wellengangs, dass die Tour abgebrochen werden muss und schickten uns wieder zurück zum Anlegesteg. So wirklich böse waren wir darüber nicht, die 30 Minuten hatten uns zum reinschnuppern genügt. Und die beste Nachricht kam erst noch. Da die Tour abgebrochen wurde, stornierten sie den kompletten Preis. Wahlweise hätten wir nachmittags noch einmal teilnehmen können. Dann sollte die Tour bei Flut in die entgegengesetzte ruhigere Richtung gehen. Diese Chance nahm aber kein einziger unserer Gruppe wahr. Der ganze Spaß war also kostenlos und im Nachhinein können wir jetzt auch wieder lachen. Übrigens auch der ungefähr zwölfjährige Junge, der mit seinem Vater zusammen gefahren war und  am tiefsten Punkt ins Wasser gefallen ist. Nachdem sie, trotz längerem Kampf, alleine nicht mehr auf ihr Jetski gekommen sind, mussten die Trainer mit anpacken. Die Schwimmwesten sind dabei zweifellos sinnvoll.

Wir waren einfach nur froh, dass wir nicht umgekippt sind und machten uns auf zum Mittagessen. Es gab ein kostenloses BBQ-Buffet mit Spare-Ribs, Hot Dogs, unterschiedlichen Salaten oder Früchten und noch vielem mehr.

Die restliche Zeit bis zur Rückfahrt zum Schiff verbrachten wir mit Sonnen. Ja auch Rainer legte sich tatsächlich für mehr als eine Minute auf die Sonnenliege . Aber auch ins Wasser traute er sich im Gegensatz zu Bianca. Der hatte der spritzende Atlantik für heute genügt. Besonders gefallen haben uns aber die zahlreichen Hängematten die überall zwischen den Palmen gespannt waren. Hier lässt es sich aushalten! Vor allem vor dieser Traumkulisse mit all den Palmen. Am Nachmittag ging es wieder zurück mit dem Shuttle-Schiff zur Majesty of the Seas, wobei der Wellengang deutlich heftiger als noch heute Morgen war. Coco Cay war wirklich traumhaft schön.

Abends wollten wir eigentlich wieder in das Bordrestaurant gehen, da es dort gestern sehr lustig war. Aber bereits im Vorbereich fühlten wir uns ein wenig unbehaglich. Um uns herum waren alle in Abendkleidern, Anzug oder Kostüm herausgeputzt. Irgendwie war die formelle Kleidungsordnung für heute Abend an uns vorbei gegangen. Gott sei Dank gibt es hier ja auch noch andere Möglichkeiten zu essen und so gingen wir normal gekleidet zum Buffet-Restaurant. Unter Gleichgesinnten fühlt man sich dann doch ein bisschen wohler und auch das Essen war hier sehr lecker. Von Asiatisch bis Steak und Salate gab es hier alles.

Den restlichen Abend verbrachten wir auf dem Zimmer um unser Souvenir des heutigen Tages auszukurieren, ein klitzekleiner Sonnenbrand.  Unsere Reinigungskraft hatte noch eine kleine Honeymoon-Überraschung für uns vorbereitet: Zwei Schwäne die zusammen ein Herz ergeben, gefaltet aus unseren frischen Handtüchern, sooo süß… Morgen geht es dann auf die Hauptinsel der Bahamas, New Providence mit Nassau.

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