14.01.2011 – Majesty of the Seas

Heute hieß es Abschied nehmen. Zuerst vom Hard Rock Hotel Hollywood, Florida. Nach einer kurzen Fahrt vorbei am SunLife-Stadion der Miami Dolphins zum Flughafen von Miami mussten wir uns nach 5197 Meilen auch von unserem Mietwagen trennen, der uns selbst im schaurigen Wetter von Atlanta nicht im Stich gelassen hat.

Und nach einem kostenlosen Busshuttle der Autovermietung zum Hafen hieß es dann auch Abschied nehmen vom Festland und den USA, denn nun ging es auf die Majesty of the Seas und damit in Richtung Bahamas. Zuerst wartet die Privatinsel der Reederei, CocoCay, danach geht es nach Nassau auf Paradise Island, hoffentlich macht die Insel ihrem Namen alle Ehre.

Vor dem Einzug in unsere kleine aber gemütliche Kabine wartete ein kurzer Eincheck-Prozess und ein leckeres Mittagsbuffet auf uns, danach durften wir auf Deck 5 in Kabine 5596 einziehen. Diese war ganz auf Honeymoon dekoriert, das hatte Rainer als Überraschung für seine Frau schon von zu Hause aus organisiert. Um die Zeit bis zum Eintreffen des Gepäcks zu überbrücken, nahmen wir sogar an einer Verkaufsshow teil, bei der gezeigt wurde, wo man auf den Bahamas billig einkaufen kann. Wer schon einmal Ausschnitte aus „Oprah“ oder anderen US-Talkshows gesehen hat und glaubte, dass die kreischenden Weiber dort gezahlt werden … NEIN! Die sind echt so … versprich denen ein gebrauchtes Taschentuch als Geschenk und die kreischen um die Wette … krank … gekauft haben wir übrigens nichts, selbst Bianca fand wirklich nichts.

Im Anschluss an die (lächerliche) Pflicht-Sicherheitsübung ging es umgehend mit einem Cocktail in den Whirlpool und kurz vor dem Ablegen dann aufs Sonnendeck um die Ausfahrt nicht zu verpassen. Dabei durften wir einen traumhaften Sonnenuntergang über Miami erleben.

Das Highlight des Abends stand aber noch aus, das Abendessen. Wir haben einen echt lustigen Tisch mit einem Pärchen aus St. Louis und mit Rita und Peter aus Düsseldorf. Und Peter erfüllt alle Klischees eines deutschen Touristen. Spricht kein Englisch und meckert in einer Tour. Und ausgerechnet bei Peter aus Düsseldorf, gebürtig aber wahrscheinlich eher aus Wanne-Eickel oder Bottrop-Kirchhellen haben sie die Bestellung eines Bieres vergessen … da ging das Schimpfen erst richtig los … extrem lustig. Aber auch das Essen war richtig lecker und war sogar für Rainer ausreichend. Also alles wunderbar, so darf es weitergehen …

Auch das US-Pärchen erfüllte übrigens die Klischees … sehr freundlich aber auch recht ungebildet. Die beiden kannten nicht einmal das Monument Valley, eines der größten Wahrzeichen ihrer Nation. Nett war es mit denen trotzdem.

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