10.01.2011 – Myrtle Beach

Als wir diese Reise geplant haben, dachten wir, dass wir in Myrtle Beach, wie der Name schon sagt, am Strand spazieren gehen können und den warmen Teil des Urlaubs einläuten können. Der Blick heute Morgen aus dem Fenster und in die Nachrichten machte dieses Bild jedoch schnell zunichte. Ein auch für die Einwohner überraschender Wintersturm hatte die Großstadt Atlanta und die Umgebung lahmgelegt und im Fernsehen gab es kein anderes Thema.

Im Aufzug zur Lobby wurden wir sogar von den anderen Gästen bemitleidet, weil wir auf dem Weg zu unserem Auto waren. Heute ging dort niemand freiwillig vor die Tür. Zahlreiche Schulen blieben geschlossen und auch die meisten Arbeitnehmer werden zu Hause geblieben sein, denn die Straßen waren wie ausgestorben. Für uns half es aber nichts, schließlich hatten wir unser Hotel an der Atlantikküste bereits gebucht und machten uns auf Richtung Osten.

Über Nacht hatte es einige Zentimeter geschneit und bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt kam nun noch Eisregen dazu. Alles gar nicht so schlimm, wenn wir nicht wie alle Amerikaner Sommerreifen auf dem Mietauto gehabt hätten und die Gemeinden hier nur ein bisschen Interesse an freien Interstates, also Autobahnen gehabt hätten. Denn geräumt wurde hier überhaupt nicht.

Rainer hatte extra schon auf den Ausflug nach Gatlinburg und somit auf ein Hard Rock Cafe verzichtet und Bianca entschied sich gegen die Besichtigung der Coca Cola World frühmorgens in Atlanta, damit wir möglichst zeitnah in Myrtle Beach ankommen würden.

Tja, dank der einmaligen Straßenverhältnisse wurden aus 6 Stunden Fahrt über 9 Stunden Fahrt, die besonders für Rainer einfach nur anstrengend waren. „Horrortrip“ wäre wohl die richtige Bezeichnung.

Wie viele Autos wir gesehen haben, die im Graben lagen oder sich direkt vor uns gedreht haben, wissen wir nicht, dreistellig kann die Zahl aber gut sein. Besonders die querstehenden LKWs und zwei Autos, die sich direkt vor uns einmal um sich selbst drehten verursachten nicht gerade ein gutes Gefühl. Aber Rainer fuhr vorsichtig, so mit 50 bis 80 km/h und wir kamen schließlich doch sicher in Myrtle Beach an.

Da es bereits dunkel ist und es hier zwar nur noch regnet, dafür aber in Strömen waren wir nur kurz einen Pin und ein T-Shirt in einem der schönsten Hard Rock Cafes kaufen, in dem wir je waren, bevor wir ganz schnell zurück ins Hotel gefahren sind. Morgen werden wir dem pyramidenförmigen Cafe noch einen kurzen Besuch abstatten, ehe es steil nach Süden geht, nach Savannah, wo z. B. „Vom Winde verweht“ spielte und dann weiter nach Orlando ins Hard Rock Hotel am Universal City Walk. Für dort sagt USAtoday dann auch wieder 26 Grad und Sonnenschein an.

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