09.01.2011 – Destin / Atlanta

Nachdem wir die letzten Tage im Warmen verbracht hatten, stand für heute eine kleine Schleife über das kühlere Atlanta auf dem Programm.

Zuerst ging es jedoch nach Destin. Der Urlaubsort liegt an der Golfküste und beherbergt von April bis Juli tausende Urlauber. Da darf ein HRC natürlich nicht fehlen. Mittlerweile scheint sich die Region auch wieder einigermaßen gefangen zu haben. 2010 waren hier die Auswirkungen der Ölkatastrophe am größten. Die langen Sandbänke, auf denen die Urlaubsorte mit zahlreichen Hotels liegen, waren dabei so etwas wie Wellenbrecher, die das Öl aufgefangen haben. Um auf die Sandbänke zu gelangen, überfährt man eine unglaublich lange Brücke, die aber einen einmaligen Ausblick bietet.

In Destin selbst schien die Sonne und der Himmel war schon früh morgens schön blau.  Die Geschäfte öffneten zwar mangels Touristenandrang erst mittags, der wichtigste Shop hatte jedoch schon geöffnet. So ging es nach einem kurzen Spaziergang durch die Fußgängerzone mit Palmen und wunderschönen Blumen wieder zurück zum Auto. Ein paar Stündchen Fahrt warteten schließlich noch auf uns. Zuerst aber machten wir ausnahmsweise (wirklich!) am nächsten Mc Donalds halt, um für 20 Chicken Mc Nuggets gerade mal 2,87 € zu bezahlen, ein Schnäppchen also. Bianca war besonders vom Parkplatz für Schwangere direkt vor dem Eingang begeistert. So etwas hatten wir noch nie gesehen. So und jetzt immer schön Gerüchte schüren  …

Die Fahrt führte uns durch zahlreiche Wälder in denen sich immer wieder mal Häuser zeigten. So einsam möchten wir dann doch nicht wohnen aber jede noch so kleine Siedlung hatte mindestens eine Kirche. Presbyterianer, Baptisten, Katholiken, Lutheraner, für jeden war etwas dabei und die Parkplätze waren Sonntagvormittag natürlich gut gefüllt.

Nachdem wir uns zuerst schon über die Aussichtstürme gewundert hatten, die zwischen den Bäumen aufgestellt sind, wurde uns der Sinn relativ schnell klar. Die Türme werden benützt um zu überprüfen, ob es Waldbrände gibt. Und schon kurze Zeit später sahen wir Rauch aufsteigen und bekamen noch einen Brand nahe der Straße zu sehen.

Etwa eine Stunde vor Atlanta zeigte die elektronische Warntafel auf dem Highway eine Warnung vor einem Wintersturm an. Schnee und Eis konnten wir aber eigentlich so gar nicht gebrauchen. Gut, es graupelte kurz doch Richtung  Atlanta wurde es wieder heller. Später im Hotel waren die Nachrichten voll von dem herannahenden Sturm, der Eis und Schnee mit sich bringen soll. Eigentlich hatten wir für morgen einen Ausflug in die Great Smokey Mountains geplant. Wir sind jetzt aber noch am überlegen, ob wir nicht direkt in den Süden fahren wollen, da die Berge wohl noch stärker getroffen werden. Beim Blick aus dem Fenster wissen wir momentan aber noch nicht einmal ob das möglich sein wird. Es schneit sehr stark und wir haben nur Sommerreifen auf unserem Auto, wir werden aber auf jeden Fall auf Nummer sicher gehen.

Bevor es zum Schneien anfing, gingen wir nur noch kurz zum Olympia Park, der an die Spiele von 1996 erinnern sollte und mit vielen Brunnen und Lichterketten sehr schön angelegt ist. Da die Luft aber bereits stark abgekühlt hatte, verzogen wir uns recht schnell wieder ins Hotel. Das Marriott ist ein Hochhaus in der Innenstadt, das vor allem von der Lobby aus extrem beeindruckend ist. Im Erdgeschoss muss man den Kopf komplett in den Nacken legen um die Decke zu sehen. 50 Stockwerke und ein Glasaufzug waren dann doch zu viel des guten und wir bekamen ein Zimmer im vierten Stock. Mal sehen was morgen der Blick aus dem Fenster auf die Straßen unter uns zeigt, wir werden dann wohl spontan planen müssen.

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