07.01.2011 – San Antonio / Houston

Heute ging es weiter in den Süden. Bevor wir die erste Stadt erreichten, gab Rainer Biancas Nörgeln nach und das erste Outlet-Shopping-Center dieses Urlaubs wurde angefahren. Da es außerhalb des Autos schon relativ warm war, beschränkte sich Bianca auf ihr Lieblingsgeschäft mit dem kleinen Fähnchen im Logo und kaufte fleißig ein. Sogar Rainer kaufte sich einen neuen Pullover. Mit voller Tüte und leidender Kreditkarte ging es bereits nach kurzer Zeit weiter Richtung San Antonio. Auf unserer Tour warten aber noch mehr Outlet-Center auf uns, denen man ja auch einen Besuch abstatten kann 😉

Kurz vor Mittag erreichten wir San Antonio. Eine Mischung aus Amsterdam und Venedig. Hier gibt es einen Riverwalk, also einen Fußweg der entlang eines Kanals gebaut wurde und von unzähligen Restaurants gesäumt wird. Alles sehr eng und grün bebaut. Leider wird die erste Woche des Jahres stets dazu genutzt, den Kanal zu säubern, so war er trocken gelegt und überall waren Bagger am Werk. Bob der Baumeister wäre stolz gewesen. Aber auch so hatte die Atmosphäre etwas Entspannendes.

Und da das Thermometer mittlerweile auf fast 19 Grad Celsius gestiegen war, konnten wir bei Sonnenschein und blauem Himmel sogar in T-Shirt und Pullover unsere Runde drehen. Kurz ging es für uns noch zur Gedenkstätte von Alamo und schon machten wir uns auf zum Auto. Mit uns strömten an diesem Tag übrigens unzählige Marines der U. S. Army über den Riverwalk, zusammen mit ihren Angehörigen. Morgen findet hier das All-Star-Game der Armee statt und die Besucher schauten sich schon einmal in der Stadt um. Tja und wenn in Amerika die Army und Football zusammen kommen, kann man sich eigentlich fast nicht mehr retten. Der Nationalstolz wird auf Plakaten, Aufstellern und eigentlich auf jeder Fläche beworben, das Spiel wird da schnell zur Nebensache.

Weiter ging es Richtung Houston und somit auch zur Golfküste. Während der Fahrt sahen wir zum ersten Mal eine Bisonherde und die American Longhorns, Rinder mit unglaublich langen Hörnern. Unser Reiseführer hatte uns noch vor Houston als unglaublich große und chaotische Stadt gewarnt. Einmal abgesehen von den vielen Einbahnstraßen waren wir aber absolut positiv überrascht und das nicht nur aufgrund der milden Temperaturen. Viele schöne Gebäude, viele Springbrunnen und freundliche Leute, also alles in allen eine sehr freundliche Stadt.

Gut, die Dame an der Rezeption des Hyatts hätte uns zum HRC nicht unbedingt in die komplett falsche Richtung schicken müssen aber mit Durchfragen kamen wir irgendwann auch einmal am Ziel an. Unser Hotel hat übrigens einen Glasaufzug der uns ziemlich schnell zum 25. Stock brachte. Bianca war so neben sich, dass sie es gleichmal schaffte ihren ersten Hochzeitsfingernagel abzubrechen, ja eine echte Katastrophe! Während die anderen Gäste in die umliegenden Theater gehen, genießen wir den Ausblick aus unserem Eckzimmer im 25. Stock auf die sehr weit unten liegende Straße und die Hochhäuser um uns herum.

Morgen geht es dann nach New Orleans und Biloxi…

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