14.12.2017 – Abreise

Nein, es war nicht unbedingt unser Tag … zuerst entdeckte Rainer beim Blick auf die Kreditkarten-Zwischensumme, dass es kein Wunder war, dass der Geldautomat am Flughafen gestern kein Geld hergab. Das Limit ist voll … allerdings nicht durch unsere Buchungen, es sind einige Belastungen drauf, die nicht von uns getätigt wurden. Da werden wir uns nach der Abrechnung um die Stornierung kümmern müssen, falls sich die Buchungen noch immer darauf befinden. Gut, dass wir von Biancas Job wissen, dass Kreditkartenbetrug keine Seltenheit ist und daher hoffen wir auf die komplette Erstattung der Buchungen die irgendwo in Amerika aber nicht von uns ausgelöst wurden.

Danach begann das Warten, denn geplanter Abflug war um 16.50 Uhr. Wir lungerten also ein wenig im Zimmer herum, denn es rentierte sich nicht wirklich noch einmal mit Kind und Kegel nach Downtown oder Miami Beach zu fahren, zudem hatten wir diesmal kein Auto gebucht. Also lagen wir gemütlich im Bett, packten die Koffer ein letztes Mal ein und machten uns für den Shuttle bereit. Da wäre Kilomäßig noch viel Luft fürs Shopping gewesen, nur die Zeit hat es leider nicht her gegeben.

„Every hour at the hour“ also stündlich zur vollen Stunde war die Aussage für den Hotelshuttle … na ja, um 11.35 Uhr war er dann endlich da und brachte uns mit Vollgas zum Gate. Auch dort hieß es wieder warten, der Check-In begann erst um 12.30 Uhr und da eine komplette Schiffsbesatzung von Royal Caribbean auf dem Weg in die Heimat war und über Frankfurt Richtung Philippinen und Co. flog und dummerweise vor uns stand, dauert es auch wieder ewig, bis wir dran waren. Am Schalter gab es irgendein Problem mit unserem Sitzplatz, das nach einem leichten Donnergrollen vom Papa-Bär dann aber nicht in einer weiteren Schlange erledigt wurde, sondern von der Chefin umgehend. Nur leider mussten unsere bereits eingecheckten und losgeschickten Koffer noch einmal zurück geholt und umgelabelt werden, da der Anschlussflug von Frankfurt nach München für uns nicht mehr erreichbar war … Überraschung, auch der A380 hatte Verspätung. 

Also ab durch Safety Control, das klappte erfreulich problemlos und erstmal zu McDonalds, wir hatten ja nun auch endlich einmal Hunger. Danach führte uns der Weg zum Flugsteig und das Warten auf den verspäteten A380 aus Frankfurt ging weiter, erst zwei Stunden nach dem eigentlichen Abflugtermin standen wir an der Startbahn … bekamen dort aber keinen Slot zum Abflug und schauten noch 20 Minuten lang zu, wie andere Flieger auf unserer Bahn landeten. Dann aber konnte es endlich losgehen, vollkommen ruckelfrei hob die Mega-Maschine vom Miami International Airport ab und drehte in Richtung Deutschland ab. Wobei man auf dem Sitzplatz selbst überraschenderweise nichts von den Ausmaßen des Flugzeugs bemerkt.

Mehr dazu im Tagebuch des morgigen Ankunfts-Tages.

2009/10, 2011, 2014/15 und 2017