09.07.2017 – Santa Barbara, Solvang

Heute früh hieß es wieder einmal Kofferpacken und ab auf die Free- und Highways von Los Angeles. Aufgrund Rainers herausragender Planung absolvierten wir die längste Strecke durch LA an einem Sonntag und somit außerhalb jeglichen Berufsverkehrs (ja ok, ich gebe es zu, es war schlicht und einfach pures Glück – man sollte dies jedoch so planen, wenn man die Chance dazu hat). Über trotzdem noch recht volle Straßen ging es den California Highway 101 in Richtung Norden an Ventura vorbei in Richtung Pazifik. Dabei hatten wir natürlich immer wieder den Titel-Song von Phantom Planet aus der Serie O.C. California im Ohr … 

We’ve been on the run
Driving in the sun
Looking out for number one
California here we come
Right back where we started from

Hustlers grab your guns
Your shadow weighs a ton
Driving down the 101
California here we come
Right back where we started from

Staufrei erreichten wir das erste Ziel des heutigen Tages, Stearns Wharf in Santa Barbara. Um zu parken, fuhren wir wie einst auf dem Santa Monica Pier direkt auf die Holzbalken des Stegs hinaus, während das Holz unter unseren Reifen ächzte. Da dort aber auch viele andere Autos parken und einige Häuser mit Restaurants, Museen und natürlich Souvenirläden gebaut sind, machten wir uns keine größeren Sorgen als wir unser Auto abstellten und uns etwas Fish & Chips zu Mittag kauften. Benny futterte schon fleißig mit, das Mega-Fischstäbchen schmeckte ihm hervorragend. Natürlich wanderten wir anschließend auch noch etwas durch die Läden und fanden auch eine Kleinigkeit, die wir gekauft haben.

Nach gut 2 Stunden verließen wir den Pier wieder und mussten eine sehr günstige Parkgebühr von nur 2,50 $ bezahlen. Allerdings fuhren wir nicht weit, sondern nur bis zur alten Franziskaner-Mission von Santa Barbara, ein bisschen Kultur muss schließlich auch sein. Zuviel aber auch nicht, daher sparten wir uns die Tour im Inneren und machten nur von außen einige Fotos. Da uns nach Eis war, ging es nun in die wundervolle Innenstadt von Santa Barbara, wo wir einen ebenso günstigen Parkplatz fanden und die Straßen unsicher machten. Na gut, eigentlich nur die State Road, die Hauptstraße auf der alles zu finden ist, was man so sucht. Sogar ein großes, sehr schönes Einkaufszentrum wo wir versuchten aus Victoria ein Geheimnis herauszulocken aber leider wusste sie nichts von der NFL … tut uns leid Dani, wir versuchen es in San Francisco noch einmal. 

Dafür gab es für Benny ein paar T-Shirts, da er fast keine mehr dabei hat. Aber GAP hatte SALE und wir fanden ein paar sehr schöne Teile für ihn. Und auch mit dem Eis wurden wir fündig und genossen die kühle Köstlichkeit um uns ein bisschen abzukühlen. Auch wenn es hier nur noch an die 80 Fahrenheit hat (26 Grad), läuft uns doch der Schweiß hinunter, mit der hoch am Himmel stehenden Sonne wird es trotzdem heiß.

Anschließend war es Zeit, das Übernachtungsziel des Tages anzusteuern, es ging nach Solvang. Das ist eine Kleinstadt, deren Innenstadt im dänischen bzw. skandinavischen Stil aufgebaut ist. Es gibt die kleine Meerjungfrau, eine Windmühle, holländische Clogs und schwedisches Gebäck. So ganz haben sie es hier nicht umgesetzt mit dem Dänemark-Motto, scheinbar ist alles rund um Dänemark erlaubt. Wir spazierten noch ein bisschen durch die Stadt, kauften etwas im „Jul Hus“, einem 365-Tage-Weihnachtsshop und haben in einem dänischen Gasthaus zu Abend gegessen … Burger und Chicken Fingers. 

Dazu ging unser Blick immer auch ein bisschen in Richtung Himmel, dort hängt nämlich eine dunkelgelbe Wolke des „Whittier Fire“, einem Waldbrand nur gut 10 Meilen von Solvang entfernt. Es gibt allerdings trotz kreisender Polizeihubschrauber keinen Grund zur Besorgnis, der Wind weht von der Küste ins Landesinnere und bläst das Feuer somit von Solvang weg. Daher sind hier alle Bewohner auch recht entspannt, obwohl das Feuer natürlich überall Gesprächsthema Nummer eins ist. Für uns besteht bei der heutigen Übernachtung keinerlei Gefahr und morgen früh geht es dann wieder weit in Richtung Norden, wir fahren bis kurz vor Monterey … eigentlich war geplant, dies auf dem Highway Nr. 1 zu tun, der ist aber aufgrund der Erdrutsche des Winters und des Frühjahrs weitgehend gesperrt, daher fahren wir ihn ein kleines Stückchen und dann geht es auf der 101 in Richtung Norden.

Hier die Bilder des Tages, aufgrund der bescheidenen Internet-Geschwindigkeit hier im Hotel mussten wir allerdings die Qualität reduzieren …

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