08.06.2017 – Seattle

Heute gibt es nur gute Nachrichten: Wir konnten die Tour mit der Duck auf Nachmittag verschieben und daher am Vormittag zum Flughafen fahren. Dort hatte das Lufthansa-Büro heute dann auch offen und schon aus der Ferne strahlte er Rainer an, der fehlende Koffer in dem auch unsere kompletten Adapter, die Reisebetten der Kinder und das Waschzeug waren. Jetzt haben wir alles und der Urlaub kann endgültig beginnen. Vom Frühstück mit Waffeln im Hotel gestärkt zogen wir los um die erste Stadt zu erobern.

Passend zum guten Lauf verzog sich der Regen, der am Morgen noch fiel, im Lauf des Vormittags und als wir mit der Monorail die Innenstadt und das Hard Rock Café erreichten, stand die Sonne schon am Himmel über Seattle. Im HRC mussten wir uns erst wieder an die unfassbare amerikanische Freundlichkeit gewöhnen, die Bedienung war ein Musterexemplar dafür. Bei uns ist man ja schon froh, wenn das Essen nicht aus der Entfernung auf den Tisch geworfen wird, das ist hier schon deutlich freundlicher.

Anschließend ging es mit Leona auf dem Buggybord und Benny im Buggy lachend und glucksend zum Pike Place Market , wo wir den berühmten fliegenden Fisch sahen. Bestellt  man einen, wird er dem Kunden zugeworfen, der kann wahrheitsgemäß sagen, er hätte ihn selbst gefangen. Danach warteten kleinere Einkäufe wie Windeln und ein Seahawks-Trikot für einen Weilheimer Kollegen. Hatte also alles irgendwie mit Sch**** zu tun … ja, ich mag sie nicht, die Football-Mannschaft aus Seattle …

Nach zwei  Spielplatz-Besuchen am Westlake-Center und unter der Spaceneedle, die Leo sehr genossen hat, wartete die Seattle Duck Tour. In alten Landungsbooten aus dem zweiten Weltkrieg geht es zu Wasser und zu Lande durch die „Emerald City“, die sich von ihrer besten Seite zeigte. Auf dem Union Lake (der mit dem Hausboot aus „Schlaflos in Seattle“) startete sogar ein Wasserflugzeug direkt neben uns. Außerdem bekamen wir sehr viele der 419 Starbucks-Fillialen zu sehen, sowie das erste Amazon-to-go- Geschäft. Starbucks wurde hier gegründet und Amazon hat den Firmensitz in Seattle. 

Die nächste gute Nachricht am Abend: Wir sind in der Zeit und das schon am zweiten Tag. Sogar Leona ist noch wach und Benny hat gestern schon nahezu durchgeschlafen. Dass das so schnell geht ist überragend, der Jetlag ist extrem schnell vorbei. Danke an unsere beiden Super-Reisekinder 🙂

Morgen geht es dann weiter nach Kanada, Vancouver wartet.

 

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