06.12.2017 – Cozumel

Heute haben wir nach dem Frühstück unser Hotel per Taxi verlassen. Es ging gut 3 Kilometer in Richtung Norden, bis wir das Ortszentrum von Playa del Carmen erreicht haben. Dort nämlich starten die Fähren auf die kleine Nachbarinsel Cozumel. Und die ist ganz offensichtlich gefragt, denn es fahren nicht nur pro Stunde je eine Fähre von vier unterschiedlichen Gesellschaften, drüben standen auch insgesamt sechs Kreuzfahrtschiffe im Hafen.

Besonders stolz war die Familie heute auf Bianca, die normalerweise ja nicht die allergrößte Bootsfahrerin ist und jetzt nicht so direkt auf das Geschaukel steht. Doch sie hat es trotz ganz schöner Schwankungen geschafft, die Insel gut zu erreichen … das war wohl der Mami-Instinkt. Gibst ihr den Benny auf den Arm, ist das alles nur halb so schlimm.

Auf der Insel angekommen, erinnerte uns die Gegend rund um den Hafen an Nassau auf den Bahamas. Warm, ein Shop am anderen und das Hard Rock-Logo recht bald zu sehen. Diesmal allerdings liefen wir zwei falsche Stellen an, bevor wir das Café erreichten. Das erste Café war offensichtlich bereits längere Zeit geschlossen, der Slogan „the smallest Hard Rock in the world“ galt ganz offensichtlich nicht mehr … damit dürfte dieser Titel auf Venedig übergegangen sein, das ist ja auch sehr klein. Der zweite Halt ein paar Meter weiter war geöffnet, allerdings war es kein Café, sondern lediglich ein Rock Shop mit Bar … aber wenn wir schon mal da sind, wird halt auch eingekauft. Mit einer Tüte in der Hand riefen wir uns ein weiteres Taxi, denn das HRC Cozumel liegt mittlerweile genau da, wo die meisten Kreuzfahrtschiffe anlegen. Es gibt einen kleinen Terminal am Fährhafen und gut drei Kilometer entfernt den neuen, größeren Kreuzfahrt-Terminal an dem nun auch das neue Hard Rock Café liegt. Dieses ist sehr vor allem von außen sehr schön gemacht, mit vielen Unterwasser-Zeichnungen. Für uns gab es ein kleines Mittagessen bevor es wieder zurück in die Gegend des Fährterminals ging. 

Dort hatten wir alle Zeit der Welt um durch die vielen Shops zu bummeln. Wir fanden typische Geschäfte, die es auf jeder Karibik-Insel gibt wie „Del Sol“ die T-Shirts, Haarklammern, Ringe und sonstiges Zeug verkaufen, das in der Sonne seine Farbe wechselt, „Diamonds International“ und natürlich hunderte Geschäfte mit T-Shirts, Hüten, Kleidern, Magneten und sonstigen Erinnerungsstücken. Natürlich landete einiges davon in unseren Tüten, sogar für Leos besten Freund wurden wir fündig. Nachdem wir nach einigen Stunden alles gesehen hatten, bestiegen wir eine der Fähren und machten uns auf den 35minütigen Rückweg an die Riviera Maya, denn bei der Hitze stand uns nun der Sinn nach einem erfrischenden Bad im Hotel-Pool. Heute war sogar Benny richtig begeistert vom kühlen Nass und patschte fröhlich drauf los. Leo ist ja ohnehin eine kleine Wasserratte und dreht immer noch ein paar extra „Letzte Mal“-Runden bis sie endlich aus dem Wasser kommt und auch draußen bleibt. Aber genau dafür fliegt man ja in so ein traumhaftes Hotel. Die absolut schöne Familienzeit gönnten wir uns, bis die Sonne hinter den Palmen versank. Jetzt werden wir die Kinder ins Bett stecken und anschließend bei einem schönen Cocktail am Balkon besprechen, was morgen auf dem Programm steht.

2009/10, 2011, 2014/15 und 2017