02.12.2017 – Busch Gardens

Wir waren ja schon einmal hier, damals noch jung und kinderlos hat uns der Park schon sehr gut gefallen. Daher hat ihn Bianca diesmal für die Tour auch wieder vorgeschlagen und Rainer hat den Wunsch natürlich in die Planung mit aufgenommen.

Allerdings machte der Park heute erst um 10 Uhr auf, was uns in der Früh Zeit ließ um etwas länger liegen zu bleiben. Da sich auch die Kinder mittlerweile auf die neue Zeit eingestellt haben, war das recht angenehm. So machten wir uns also von unserem Hotel in unmittelbarer Park-Nähe auf um zu Fuß zum Eingang zu wandern. Bei schon frühmorgens brütender Hitze, waren wir froh diesen erreicht zu haben, denn danach wurde es schattiger. Wir holten zuerst unsere Bänder ab, mit denen wir den ganzen Tag über kostenlos Essen und Trinken im Park bekommen, für gut 30$ pro Person haben wir den schnell wieder drin gehabt, insbesondere bei den Getränken, denn bei knapp 30 Grad haben wir doch einiges an Flüssigkeit gebraucht. Gebraucht ist ein gutes Stichwort, denn wir haben wirklich ewig gebraucht, bis wir den ersten Bereich des Parks hinter uns gelassen hatten, in Eingangsnähe war nämlich nicht nur das Weihnachtsdorf, sondern auch das Highlight des Morgens, dazu aber später mehr … zuerst muss ich darauf eingehen, wie krank es eigentlich ist, wenn überall Weihnachtslichter hängen und aus den Lautsprechern „Let it snow“, „White Christmas“ und so weiter dröhnt und Du schwitzend umher läufst. Seltsam aber auch wieder total cool.

Danach nutzten Benny und Rainer die Bändchen und kauften sich einen Truthhahn-Schenkel während die beiden Mädels sich auf die Safari-Tour machten … an dieser Stelle übernimmt Bianca kurz die Schilderung … na ja, das war zumindest der Plan aber Bianca hat sich den Kids angeschlossen und genießt bereits eine Mütze voll Schlaf. Also schildere ich, was sie mir erzählt haben: Die beiden durften sich bei der Safari-Tour auf die Ladefläche eines Trucks stellen, der sie in den Teil des Parks brachte, der von den Wegen aus nur schlecht einsehbar ist, die große weite Wiese auf der die Giraffen, Zebras und sonstige Vierbeiner leben. Mit den Trucks kommt man ganz nahe an sie heran und so manche freche Giraffe lässt sich von den Besuchern sogar füttern. Eine aber eigentlich nie, Tesa … ein eher scheues Exemplar. Auch heute durfte nur eine Besucherin ihr ein Salatblatt geben: Eine sechsjährige süße kleine Deutsche …. sogar gestreichelt hat sie die Giraffe und war mal wieder hin und weg. 

Anschließend hatten auch die Mädels Hunger und nach einem kleinen Burger mit Pommes, einem Lebkuchen-Mann und einer Portion Zuckerwatte ging es zu Santa Clause. Der hat nämlich -powered by Coca-Cola- sein Haus in den Busch Gardens aufgebaut. Dort erlebten wir perfekte US-Organisation. Obwohl wir uns knapp 30 Minuten vor Beginn anstellten, kamen wir nicht sofort in die erste Gruppe, sondern mussten ein wenig warten. Wir erhielten einen Pager, wie man ihn aus US-Restaurants auch in Deutschland kennt. Das Teil beginnt dann zu vibrieren und zu blinken, wenn Du dran bist. Bei uns dauerte das gerade mal solange, wie sich Bianca für ein Getränk angestellt hat. Und schon waren wir unterwegs und betraten Santas Haus. Leona durfte klingeln und war ganz aufgeregt, als die Elfen und Mrs. Clause die Türe öffneten. Wir standen in Santas Wohnzimmer und sahen in die Cookie-Küche. Eine Elfe nahm uns dann mit zu Santa, der hinter einem drehbaren Spiegel auf uns wartet. Es war ein Traum, unfassbar toll dekoriert und inmitten eines Kindertraums, den man auch mit 40 noch träumen darf, saß er: Santa Clause. Leo setzte sich auf seinen Schoß und sagte ihm ihre Wünsche. Die kannte Santa natürlich schon, da sie ja einen Wunschzettel verschickt hatte.

Danach durfte selbst Papa auf Santas Schoß sitzen, auch wenn der etwas schimpfte, dass es schon lange her sei, seit Papa bei ihm war. Nach dem Besuch erhielten wir sogar noch welche von Mrs. Clause’s leckeren Cookies und das war dann auch der Teil der Benny so richtig gut gefiel. Nach mittlerweile gut 4 Stunden im Park war es nun an der Zeit für die Fahrgeschäfte. Flugzeuge, Wilde Mäuse waren vor uns nicht sicher, genau wie Rudolphs Winter Wonderland, genau … der mit der roten Nase. Auf der Wildwasserbahn machten sich Leona und Rainer einmal so richtig schön nass, danach ging es in einen Hochseilgarten, auf eine sehr hohe Zip-Line und in der Sesamstraße auf ein riesengroßes Luftkissen-Trampolin. Nach dem Abendessen wurde es dunkel über Busch Gardens und wir leuchteten mit unseren Lichterketten vor uns hin, während wir durch den Christkindlmarkt des Parks liefen. Herrlich dekoriert, bunt und US-kitschig, einfach nur schön.

Danach machten wir uns auf den Heimweg, wo wir am Ende schnell ins Hotelbett fielen, der Tag war anstrengend aber auch wunderschön … morgen müssen wir dann früh raus, es geht zurück nach Miami, der eigentliche Grund für unseren Urlaub steht auf dem Programm, Broncos @ Dolphins, die NFL wartet auf uns. Hier noch einige Impressionen von heute:

2009/10, 2011, 2014/15 und 2017